
Cobot Roboter - Kollaborierende Robotersysteme
Einer für alles in der Verpackung: Kartons aufrichten, befüllen und palettieren.
Warum sind Cobots in der Endverpackung sinnvoll?
Der Einsatz kollaborierender Roboter optimiert Ihre Endverpackung durch eine platzsparende und technisch unkomplizierte Einbindung - gerade in bestehenden Produktionslinien. Neben einer deutlichen Reduktion der Betriebskosten und einer hohen Prozessqualität wird mit Cobots auch eine spürbare ergonomische Entlastung des Personals erzielt.
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Flexibilität hinsichtlich Produkt, Aufgabe und Programmierung.
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Mitarbeiterentlastung von schweren und monotonen Arbeiten.
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Kollaboration ohne sperrige Schutzzäune.
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Kosteneffizienz durch niedrige Anschaffungskosten.
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Absolute Prozesskonstanz.
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Einfache Integration durch Plug & Play-Konzept.
Welche Vorteile hat eine Kollaboration von Roboter und Mitarbeiter in der Verpackung?
Die direkte, barrierefreie Zusammenarbeit von Mensch und Maschine optimiert die Endverpackung durch eine ideale Kombination aus menschlicher Urteilskraft und robotergestützter Präzision. Dieses synergetische Zusammenspiel schafft erhebliche wirtschaftliche und motivationsfördernde Vorteile beim Handling von Waren, Kartons und Paletten.
Cobots sind der Booster für eine effiziente Endverpackung
Kollaborierende Robotersysteme sind ein riesiges Potential, um Prozesse in der Verpackung effizienter und menschzentrierter zu gestalten.
Beim Handling von Waren, Kartons und Paletten garantiert die enge Zusammenarbeit von Mensch und Maschine wirtschaftliche und arbeitserleichternde Vorteile. Jeder macht, was er am besten kann. Jeder spielt seine Stärken aus.
Mensch und Maschine - Hand in Hand
Durch einfache Sicherheitsmechanismen lassen sich kollaborierende Robotersysteme im direkten Umfeld von Mitarbeitenden einsetzen.
Dadurch werden menschliche Stärken, wie Entscheidungsfähigkeit und Intuition, um die Ausdauer und repetitive Präzision von Robotern ergänzt.
» Das Wichtigste in Kürze über Kollaborierende Roboter «
Von unserem Experten Uli Baldauf
- Bereits ab 500 Kartons oder 15 Paletten pro Tag arbeitet ein Cobot wirtschaftlich.
- Maximale Ergonomie durch Wegfall aller manuellen Hebetätigkeiten.
- Maximale Bewegungsfreiheit der Mitarbeitenden durch kollaborative Technologie.
- Produktprogramm mit Traglasten bis 30 kg.
- Platzersparnis durch kompakte Bauweise.
- Einfache Programmierung durch intuitive Software und Benutzeroberfläche.
Welche Aufgaben kann ein kollaborative Roboter in der Verpackung übernehmen?
- Einer für alles -
Ein kollaborierendes Robotersytem kann in Unternehmen eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen. Wir von Hagenauer+Denk haben uns auf die Optimierung von Prozessen in der Intralogistik spezialisiert. Dort fallen viele repetitive und belastende Arbeiten mit hohen Gewichten an.
Der Fokus liegt dabei auf dem Aufrichten, Befüllen und Abstapeln von Kartons. Ziel ist, mindestens zwei, bestenfalls alle alle drei Aufgaben von nur einem kollaborativen Roboter ausführen zu lassen. Der wirtschaftliche Hebel und das Skalierungspotential sind dann am größten.
1. Aufrichten von Kartons
Das Aufrichten von Kartonzuschnitten und das Einklappen der Bodenlaschen übernimmt der Cobot.
Bodenklappenfalter sind halbautomatische Aufrichthilfen, die normalerweise auf die Unterstützung von Mitarbeitenden angewiesen sind. Die Arbeit besteht in der Aufnahme des Kartonzuschnitts, dem Auffalten um 90° sowie dem Einsetzen des Zuschnitts in den Klappenfalter.
Diese Arbeit ist repetitiv und monoton: also ideal für die Unterstützung durch ein kollaborierendes Robotersystem!
2. Befüllen von Kartons
Aufnehmen und Einsetzen von Ware in Kartons mit hoher Genauigkeit - schnell und fehlerfrei.
Cobots übernehmen monotone Hebe- und Positionieraufgaben. Und zwar egal, ob die Produkte schwer, empfindlich oder die Bewegungen unergonomisch sind. Das macht Kollaboration zu einem wichtigen Erfolgsfaktor.
Durch die hybride Arbeitsweise entstehen ergonomische und wirtschaftliche Vorteile, die bei hohem Kostendruck für die notwendige Entlastung sorgen.
3. Palettieren von Kartons
Auf- oder Abstapeln – der Mensch entscheidet und der Cobot führt aus.
Kollaborierende Robotersysteme punkten beim Auf- und Abstapeln schwerer Güter durch Präzision und Ausdauer. Große Stapelhöhen können dank der komfortablen Reichweite einfach erzielt werden. Eine spezielle Software ermöglicht das unkomplizierte Anlegen von Stapelbildern inkl. Etikettenposition und Zwischenlagen. Auch eine Produktsortierung ist einfach programmierbar.
Damit erweitert sich das Einsatzspektrum in der Verpackung nochmals deutlich.
Attraktiver Cobot-Hersteller in unserem Portfolio: DOBOT - führend in Industrieanwendungen
Neben Universal Robots bieten wir je nach Anwendung und Budget auch Lösungen von DOBOT an.
- DOBOT Robotics ist ein hochinnovativer Hersteller von Robotersystemen und im Bereich Cobots weltweit führend.
- Durch eine hochautomatisierte Fertigung und ein hohes Produktionsvolumen können kollaborierende Roboter von DOBOT kostengünstig hergestellt werden.
- H+D ist offizieller Systempartner von DOBOT.
UNIVERSAL ROBOTS: Für welche Anforderungen ist der UR15, UR20 und UR30 relevant?
UR15
Geeignet für...
... Anwendungen, die schnelle Zykluszeiten erfordern. Der UR15 arbeitet mit bis zu 5 m/s so schnell wie kein anderer UR Cobot. Ideal für Lasten bis 17,5 kg.
Typische Anwendungen
Kollaborative Maschinenanwendungen an Montagebändern, Zuarbeiten von Montageautomaten, Auf- und Abstapeln von Waren in kurzer Taktzeit. Warenverteilung auf verschiedene Bänder. Produktgewichte bis max. 17,5 kg.
UR20

Geeignet für...
... Anwendungen, die einen großen Arbeitsradius erfordern. Der UR20 besitzt eine enorme Reichweite von 1.750 mm. Ideal für Lasten bis 25 kg.
Typische Anwendungen
Auf- und Abstapeln mit und ohne Zwischenlagen bei großen Stapelhöhen. Warenverteilung auf verschiedene Paletten. Produktgewichte bis max. 25 kg.
UR30

Geeignet für...
... Anwendungen, die einen kraftvollen und präzisen Einsatz mit hohem Drehmoment erfordern. Ideal für Gewichte bis 35 kg. Die Reichweite des UR30 beträgt 1.300 mm.
Typische Anwendungen
Hohe Gewichte greifen und halten, z.B. für Montagetätigkeiten. Präzises Einbringen von Werkstücken bei beengten Raumverhältnissen.
| UNIVERSAL ROBOTS: | UR15 | UR20 | UR30 |
| Traglast: | 17,5 kg | 20 kg (25 kg mit Einschränkung) | 30 kg (35 kg mit Einschränkung) |
| Reichweite: | 1.300 mm | 1.750 mm | 1.300 mm |
| Achsen: | 6 rotierende Gelenke, je 360° | 6 rotierende Gelenke, je 360° | 6 rotierende Gelenke, je 360° |
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TCP*-Geschwindigkeit: |
5 m/sek. | 2 m/sek. | 2 m/sek. |
| Programmier-Panel: | 12 " Touchscreen | 12 " Touchscreen | 12 " Touchscreen |
| Sicherheit: | 17 konfigurierbare Funktionen | 17 konfigurierbare Funktionen | 17 konfigurierbare Funktionen |
| Grundfläche: | 245 mm Ø | 245 mm Ø | 245 mm Ø |
| Gewicht: | 40,7 kg | 64 kg | 63,5 kg |
| Leistung max.: | 0,65 kW | 0,75 kW | 0,75 kW |
| Optionale Ausstattungen: | Greifer, Sockel, Arbeitsraumüberwachung, Software-Pakete | Greifer, Sockel, Arbeitsraumüberwachung, Software-Pakete | Greifer, Sockel, Arbeitsraumüberwachung, Software-Pakete |
Kollaborierende Roboter von Universal Robots
Detailübersicht
Fallbeispiele entdecken
Erfahrungsbericht: Backblech-Palettierung bei ZENKER »
6 Tonnen an Backblechen werden täglich bei Zenker produziert und auf Paletten abgestapelt. Diese Arbeit ist extrem belastend und soll automatisiert werden.
Erfahrungsbericht: Automatische Karton-Palettierung bei H+D »
Kartons mit 20 kg Gewicht bei beengten Platzverhältnissen im Wechsel auf 2 Paletten abzustapeln, ist auch für kräftige Menschen belastend.
Erfahrungsbericht: Ein Cobot als flexibler Kartonaufrichter »
Kartons aufrichten, befüllen, verschließen und abstapeln: Einer für Alles - flexibel, vollautomatisch sowie ohne Schutzzaun und Greiferwechsel.
Welche strategische Bedeutung haben Cobots in der Endverpackung?
Als kollaborative Brücke zwischen menschlicher Intuition und maschineller Präzision verkörpern Cobots eine Wende in der Endverpackung, weg von starrer Vollautomatisierung hin zu einem flexiblen Zusammenspiel. Sie transformieren die Verpackungslogistik in ein Arbeitsumfeld, in dem Technologie den Menschen entlastet und nicht ersetzt.
"Frühzeitig in flexible, kollaborative Lösungen zu investieren, sichert Produktivitätsvorteile und damit die Zukunftsfähigkeit Ihrer Verpackungslogistik."
Dr. Gerd Strasser, H+D Geschäftsführer
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Was bedeutet die Fähigkeit zu Kollaboration in der Praxis?
Die Kollaborationsfähigkeit von Cobots revolutioniert die Arbeitswelt durch die direkte, barrierefreie Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Auf Basis einer präzisen Risikobeurteilung und moderner Raumüberwachung fallen klassische Schutzzäune weg. Dies erlaubt Mitarbeitenden, sich auf wertschöpfende Aufgaben zu konzentrieren und ihre Produktivität zu steigern.
Einfach zusammen arbeiten
Die Fähigkeit zur Kollaboration ist ein zentrales Merkmal von Cobots. Denn kollaborierende Roboter sind dafür konzipiert, direkt mit Menschen zusammenzuarbeiten. Damit unterscheiden Sie sich von den klassischen Industrierobotern, vor denen Mitarbeiter durch Schutzzäune oder Lichtgittern geschützt werden müssen. Dieses kollaborative Arbeiten verändert unsere Arbeitswelt grundlegend und wird mit der Entwicklung humanoider Roboter unser Leben weiterhin prägen.
Die Risikobeurteilung
Grundlage für ein kollaborierendes Arbeiten ist eine erfolgreich abgeschlossene Risikobeurteilung. Damit können Schutzzäune komplett entfallen. Mitarbeitende können so bei laufendem Betrieb Paletten wechseln, Qualitätskontrollen durchführen oder Zwischenlagen nachfüllen. Bereichsscanner sorgen dabei für eine entsprechende Arbeitsraumüberwachung. Die Entscheidung treffen wir gemeinsam mit Ihnen im Rahmen der Risikobeurteilung.
Welche Eckdaten sind für die Planung einer Cobot-Palettierlösung relevant?
Für eine automatisierte Verpackung sind folgende Punkte zu klären:
- Stellfläche des Cobots und Anzahl Palettenstellplätze.
- Zuführung der Ware und ggfs. Zwischenlagen.
- Geforderte Leistung und Gewichte.
- Welche verschiedenen Aufgaben sind zu erledigen?
- Benötigte Zutrittsmöglichkeiten sowie Lage angrenzender Verkehrswege.
Danach erfolgt die Festlegung der geeigneten Cobot-Spezifikation:
- Auswahl des passenden Cobot-Herstellers und Gerätetyps, abhängig von Produktgewicht, geforderter Leistung und Budget.
- Bestimmung des Sockels zur Erreichung der notwendigen Reichweite.
- Greiferauswahl (Flächengreifer, Sauggreifer, Klemmgreifer etc.).
- Auswahl der geeigneten Software.
- Festlegung des Sicherheitskonzepts durch eine Risikobeurteilung.
Wann eignen sich kollaborative Roboter für die Verpackung?
Uli Baldauf1>
Vorteile Cobot Roboter
Nachteile Cobot Roboter
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